Oxyvenierung n. Dr. med. Regelsberger - intravenöse Sauerstofftherapie

Behandlungsablauf

Durch eine feine dünne Kanüle wird medizinischer Sauerstoff in geringen Mengen in eine kleine Vene injiziert. Es entsteht keine Luftembolie, weil die Sauerstoffbläschen im venösen Schenkel der Lungen verbleiben, daher die leichten Nebenwirkungen, die beim Abbau der Bläschen entstehen können.

Was passiert im Körper

Unser Immunsystem erkennt die Sauerstoffbläschen als Fremdkörper und reagiert. Nun bilden sich gefäßerweiternde- entzündungshemmende und antimetastatische Stoffe. In Folge des Abbaus der Sauerstoffbläschen entsteht das Gewebshormorn Prostacyclin, welches im Lungenepithel gebildet wird. Es kommt zu einer starken Gefäßerweiterung im gesamten Körper (durchschnittlich um mehr als 800 % - Arbeit: Medizinische Hochschule Hannover, Prof.Frölich). Gleichzeitig entwickelt sich eine Eosinophilie. Das sind eosinophile Granulozyten, also Leukozyten, die spezielle Enzyme bilden, die antientzündlich und antikarzinomatös wirken.

Die Wirkung wurde durch eine Arbeit aus der Charité Berlin von Prof. Kühn bestätigt. Die Blutplättchen verkleben nicht mehr, eine bessere Durchblutung des Körpers setzt ein, und überschüssiges Gewebswasser wird ausgeleitet. Entzündungen werden abgebaut und unser gesamtes Immunsystem arbeitet effizienter.

Dafür sorgt eine spezielles Gerät, das Oxyven 2000n. Unter der Kontrolle des Arztes oder Heilpraktikers wird dieser Vorgang sicher überwacht

Indikationen einer Oxyvenierung sind

Weitere Indikationen sind Makuladegeneration-Migräne- Erschöpfungzustände Allergien- Heuschnupfen- Nahrungsmittelunverträglichkeiten usw.

3x bis 5x wöchentlich werden so in steigenden Sauerstoffdosen eine Kur verabreicht, die etwa 3 bis 4 Wochen dauert.

Nebenwirkungen

Während der Behandlung und danach können sich Thoraxdruck – Hustenreiz- leichte Kopfschmerzen- Müdigkeit und Harnflut einstellen.

Deshalb müssen die Patienten noch etwa 20 Min. nachruhen, und dürfen erst die Praxis verlassen, wenn alle Symptome abgeklungen sind.

Bestimmte Medikamente können die Wirkung der Oxyvenierung n. Dr.med. Regelsberger behindern.

ASS- Diclofenac und andere Schmerzmittel. Cortisoneinnahme sollte unter dieser Therapie m. d. behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Eine gezielte Behandlung mit Injektionen oder Infusionen oder anderen Sauerstoffbehandlungen sind möglich, individuell auch erwünscht, und werden von mir auch eingesetzt.